Interview 2: Michal Hvorecký – Autor und Übersetzer am 2. September 2026 in Leipzig

Michal Hvorecký im Interview | Restspannung
Ein Stein im Fluss | Restspannung – der Essay-Podcast
Restspannung – Der Essay-Podcast
Interview 2: Michal Hvorecký – Autor und Übersetzer am 2. September 2026 in Leipzig
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Der slowakische Autor und Übersetzer Michal Hvorecký über Leipzig, Literatur und demokratischen Diskurs – und über seine Erfahrungen mit der politischen Entwicklung in der Slowakei.


Zum Inhalt des Interviews

Michal Hvorecký ist slowakischer Autor und Übersetzer. Am 2. September 2026 war er in Leipzig zu Gast. Im Anschluss an eine Veranstaltung im Gewandhaus sprach ich mit ihm über seine Verbindung zu Leipzig, die Leipziger Buchmesse und seinen Weg in die deutschsprachige Literaturszene.

Wir sprechen über sein deutschsprachiges Debüt „Dissident“, über die politische Entwicklung in Mittel- und Osteuropa, über demokratischen Diskurs und die Frage, warum Menschen gerade in Krisenzeiten reden, diskutieren und verstehen wollen.

Zum Schluss richtet sich der Blick auf die bevorstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Hvorecký beschreibt aus slowakischer Perspektive, welche Folgen politische Radikalisierung für Wirtschaft, Umwelt, Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt haben kann – und warum Aufgeben für ihn keine Antwort ist.

Das Gespräch wurde am 2. September 2026 in Leipzig aufgezeichnet und wird hier ungeschnitten veröffentlicht.

Restspannung-Interview 2
Michal Hvorecký – Autor und Übersetzer
Leipzig, 2. September 2026


Diese Folge ist das zweite Gespräch der Reihe „Restspannung-Interviews“. Die Reihe ergänzt den Essay-Podcast „Restspannung“ durch Gespräche, die einzelne Motive, Stimmen und Beobachtungen aus dem Essay-Kontext vertiefen.

© 2026 Andersen Storm, production@andersenstorm.com

Denkraum des Podcasts:
Das „Begriffssystem der Durchlässigkeit des Seins“ von Andersen Storm
https://ausderliebe.com

Worum geht es in Restspannung – Der Essay-Podcast:
Hören Sie dazu E0
Restspannung – Der Essay-Podcast
Mit „Restspannung – der Essay-Podcast“ beginnt eine Reihe eigenständiger Texte von Andersen Storm.
Ein Essay folgt einem Gedanken, ohne ihn abschließend festzulegen. Die Folgen dieses Podcasts bewegen sich im Raum solcher offenen Gedanken – dort, wo nach Entscheidungen noch etwas weiterwirkt.
Episode 0 stellt das Format vor und erklärt kurz, was unter „Restspannung“ und unter einem Essay im Medium Audio zu verstehen ist.

Interview 1: Christopher Hoenig – Selfpublisher auf der Leipziger Buchmesse 2026

Ein Stein im Fluss | Restspannung – der Essay-Podcast
Restspannung – Der Essay-Podcast
Interview 1: Christopher Hoenig – Selfpublisher auf der Leipziger Buchmesse 2026
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Ergänzt den Essay „Text, Buch, Exemplar und Messe“

Christopher Hönig spricht auf der Leipziger Buchmesse 2026 über Selfpublishing, Messekosten, Buchverkäufe, TikTok, Sichtbarkeit und das Buch als Form des Erzählens. Die Folge ergänzt den Hör-Essay „Text, Buch, Exemplar und Messe“ im Format Restspannung-Interviews.


Zum Inhalt des Interviews

Christopher Hönig ist Autor und Selfpublisher. Auf der Leipziger Buchmesse 2026 steht er mit eigenen Büchern am Messestand und spricht über das, was für unabhängige Autorinnen und Autoren konkret zählt: Sichtbarkeit, direkte Begegnung, neue Leserinnen und Leser – und die Frage, ob sich ein Messeauftritt wirtschaftlich trägt.

Im Gespräch geht es zunächst um den Weg nach Leipzig: Hönig beschreibt, wie er über eine Kollegin auf die Messe kam, warum der eigene Stand zunächst ein finanzielles Risiko ist und weshalb die Buchmesse für Selfpublisher dennoch attraktiv sein kann. Die Messe erscheint hier nicht nur als Ort der Präsentation, sondern als Arbeitsraum: für Verkauf, Gespräch, Netzwerk und Reichweite.

Ein zweiter Schwerpunkt ist das Buch selbst. Hönig kommt ursprünglich vom Film und hat Drehbuch studiert. Zurück zum Buch führt ihn vor allem die größere Freiheit des Erzählens: keine Budgets, keine Produktionszwänge, keine Umsetzungsgrenzen. Das Buch wird in dieser Perspektive zu einer Form, in der Fantasie unmittelbarer erzählbar bleibt.

Zugleich trennt Hönig die erzählte Geschichte vom einzelnen Medium. Ob sie als gedrucktes Buch, E-Book oder Hörbuch erscheint, ist für ihn weniger entscheidend als die Geschichte selbst. Damit berührt das Gespräch einen zentralen Gedanken des Hör-Essays „Text, Buch, Exemplar und Messe“: Der Text ist nicht identisch mit dem Buch – aber das Buch bleibt eine besondere Form, in der Erzählen sichtbar, greifbar und verkäuflich wird.

Im zweiten Teil des Interviews, zwei Tage später, geht es um Messebilanz, Buchverkäufe und Marketing. Hönig spricht über sein visuelles Erkennungsmerkmal, das rote Luftschiff, über TikTok und Instagram als Vorbereitung auf die Messe und über die Erfahrung, dass Social Media aufwendig ist, aber beim Bekanntwerden und Verkaufen helfen kann.

Diese Folge ist das erste Gespräch der Reihe „Restspannung-Interviews“. Die Reihe ergänzt den Essay-Podcast „Restspannung“ durch Gespräche, die einzelne Motive, Stimmen und Beobachtungen aus dem Essay-Kontext vertiefen.