E6: Gegen das indifferente Wir

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Restspannung – Der Essay-Podcast
E6: Gegen das indifferente Wir
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Warum ein unbestimmtes „Wir“ Verantwortung verdeckt, Sprecher überhöht und politische Sprache entkernt.

Gegen das indifferente Wir

Kurzbeschreibung / Excerpt

Das indifferente „Wir“ klingt verbindlich, ohne jemanden zu binden. Es verteilt Verantwortung so breit, dass sie niemanden mehr trifft. Dieser Kommentar beschreibt, warum präzise Sprache politische und gesellschaftliche Zuständigkeit benennen muss.

Shownotes

Ein „Wir“ kann verbinden. Ein indifferentes „Wir“ kann Verantwortung verdecken.
In dieser Folge:
Wer ist gemeint, wenn öffentlich „wir“ gesagt wird?
Warum diffuse Appelle keine politische Präzision ersetzen.
Warum Sprecher sich durch ein unbestimmtes „Wir“ selbst überhöhen können.
Warum Sprache Adressen braucht: Institutionen, Entscheider, Profiteure, Betroffene, Zuständige.


© 2026 Andersen Storm, production@andersenstorm.com

Text des Hör-Essays:
https://ausderliebe.de/ausderliebe-in-die-welt/

Denkraum des Podcasts:
https://ausderliebe.com

Worum geht es in Restspannung – Der Essay-Podcast?

Hören Sie dazu E0
Restspannung – Der Essay-Podcast
Mit „Restspannung – der Essay-Podcast“ beginnt eine Reihe eigenständiger Texte von Andersen Storm.
Ein Essay folgt einem Gedanken, ohne ihn abschließend festzulegen. Die Folgen dieses Podcasts bewegen sich im Raum solcher offenen Gedanken – dort, wo nach Entscheidungen noch etwas weiterwirkt.
Episode 0 stellt das Format vor und erklärt kurz, was unter „Restspannung“ und unter einem Essay im Medium Audio zu verstehen ist.

E5: Pfingsten und die verlorene Verständigung

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Restspannung – Der Essay-Podcast
E5: Pfingsten und die verlorene Verständigung
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Kurzbeschreibung / Excerpt

Ein kommentierender Audio-Beitrag über Pfingsten als Fest der Sprache – und über die Frage, warum einer Gesellschaft ohne gemeinsame Verständigung auch die gemeinsame Wirklichkeit abhandenkommen kann. Pfingsten und die verlorene Verständigung – ein Kommentar

Pfingsten erinnert daran, dass eine Gesellschaft ohne gemeinsame Sprache und gegenseitige Ansprechbarkeit irgendwann auch ihre gemeinsame Wirklichkeit verliert.

Shownotes

Pfingsten gilt in der christlichen Tradition als Fest des Heiligen Geistes, der Sprache und der Verständigung. Doch was bedeutet ein solcher Feiertag in einer Gesellschaft, in der religiöse Bindungen schwächer werden und gemeinsame Sprache zunehmend verlorengeht?

Dieser kommentierende Audio-Beitrag fragt, wer heute überhaupt noch für ein gemeinsames „Wir“ sprechen könnte: ein Amtsträger, eine Verantwortliche, ein Fernsehgesicht, eine Satirikerin? Und warum Verständigung mehr braucht als Aufmerksamkeit, Entlarvung oder Zuständigkeit.

Pfingsten erscheint hier nicht nur als kirchlicher Feiertag, sondern als öffentliche Frage: Wie sprechen wir miteinander? Wer wird gehört? Wer wird markiert? Und welche Sprache wäre nötig, damit eine Gesellschaft ihre gemeinsame Wirklichkeit nicht verliert?


© 2026 Andersen Storm, production@andersenstorm.com

Text des Hör-Essays:
https://ausderliebe.de/ausderliebe-in-die-welt/

Denkraum des Podcasts:
https://ausderliebe.com

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Mit „Restspannung – der Essay-Podcast“ beginnt eine Reihe eigenständiger Texte von Andersen Storm.
Ein Essay folgt einem Gedanken, ohne ihn abschließend festzulegen. Die Folgen dieses Podcasts bewegen sich im Raum solcher offenen Gedanken – dort, wo nach Entscheidungen noch etwas weiterwirkt.
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